Auf Land durchsuchten Suchtrupps der Feuerwehr die betroffenen Gebiete, unterstützt durch die Rettungshundestaffel der Johanniter sowie die Drohnenstaffel des Landkreises Neu-Ulm. Parallel dazu erfolgte gemeinsam mit der Wasserwacht eine systematische Absuche des Illerkanals vom Bereich des Ludwigsfelder Baggersees bis zur Mündung in die Donau. Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte an der Suchaktion beteiligt.
Das THW Neu-Ulm war mit insgesamt 23 Einsatzkräften eingebunden. Davon waren acht Kräfte aktiv an der Wassersuche beteiligt und setzten dabei ein Sonarboot ein. Der Suchauftrag umfasste den Abschnitt des Illerkanals vom Ludwigsfelder Baggersee bis zum Kraftwerk Ludwigsfeld. Aufgrund mehrerer niedriger Brückenbauwerke über den Kanal war ein Durchfahren mit dem Boot nicht möglich, sodass das Sonarboot mehrfach mithilfe eines LKW-Ladekrans über die Brücken umgesetzt werden musste.
Die übrigen THW-Kräfte hielten sich mit Gerät und Material bereit, um bei Bedarf eine großflächige Ausleuchtung der Einsatzstelle und weitere Suchoptionen zu ermöglichen.
Kurz vor 0 Uhr wurde der Einsatz durch die Einsatzleitung der Feuerwehr abgebrochen.
Auch wenn die Suche ohne Ergebnis blieb, zeigte der Einsatz erneut die Bedeutung einer engen, organisationsübergreifenden Zusammenarbeit bei zeitkritischen Vermisstensuchen.
Vermisstensuche in Ludwigsfeld
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Ludwigsfeld, von Quirin Göbel
Am späten Abend wurde das THW Neu-Ulm gegen 22:00 Uhr durch die Einsatzleitung der Feuerwehr alarmiert. Bereits seit den frühen Abendstunden lief im Bereich Ludwigsfeld eine umfangreiche Suche nach einem vermissten Mann. Rund 100 Einsatzkräfte verschiedener Organisationen waren in die Maßnahmen eingebunden.