Neu-Ulm, 28.01.2017

Stahlträger und Schrott aus der Donau geborgen

Die Deutsche Bahn AG beauftragt das THW Neu-Ulm des Öfteren mit der Beseitigung von Treibgut an den Pfeilern der Eisenbahnbrücke. Grundlage hierfür ist ein Vertrag zwischen der DB AG und dem THW. Bei diesen Aktionen fiel auf, dass sich oberhalb der Eisenbahnbrücke relativ viel Stahlschrott angesammelt hatte, der eine Gefahr für Wassersportler darstellt. Eine nicht mehr existierende Stahlbrücke an dieser Stelle ist die Erklärung für diese Ansammlung.

Mit der Stadt Neu-Ulm wurde vereinbart, den Schrott zu entsorgen, sobald ein niedriger Wasserstand der Donau diese Bergungsarbeiten ermöglichen würden. Die anhaltende Trockenheit in Kombination mit den Minustemperaturen eröffnete jetzt dieses Zeitfenster.

Ein Mobilkran hob hierzu einen Bagger in das Flussbett, der dann flussaufwärts auf dem Kiesbett zur Einsatzstelle fahren konnte. Ein THW-Taucher im Trockentauchanzug unterstützte die Suche und das Ausbaggern der Schrottteile. Neben Resten von scharfkantigen Spundwänden förderte die Aktion auch mehrere große Stahlträger und einige Fahrräder an das Tageslicht. Der bereitgestellte Kipplaster füllte sich zügig. Die ausgebaggerten Löcher wurden abschließend wieder eingeebnet.


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