Einsturzgefahr in Neu-Ulm – Drei THW-Ortsverbände verhindern Schlimmeres!

Am Freitagnachmittag, dem 11. Juli 2025, sorgte ein bereits teilweise eingestürztes Gebäude in Neu-Ulm für eine ernste Gefahrensituation: Besonders die instabile Giebelwand drohte weiter einzustürzen und stellte eine akute Bedrohung für das angrenzende Grundstück sowie die Sicherheit der Anwohner dar. Um einen möglichen Schaden zu verhindern, wurde auf Anforderung des Landratsamts Neu-Ulm ein schneller und professioneller Einsatz eingeleitet.

Die Ortsverbände Neu-Ulm und Ulm rückten unverzüglich an, um das gefährdete Gebäude mit dem Einsatzgerüstsystem (EGS) fachgerecht abzustützen. Dieses modulare Gerüstsystem ermöglichte es den Einsatzkräften, die instabile Wand sicher zu stabilisieren und ein Weiterkollabieren des Gebäudes zu verhindern.

Währenddessen überwachte der Ortsverband Weingarten die Einsatzstelle mit dem hochmodernen Einsatzstellen-Sicherungssystem (ESS). Mithilfe dieser präzisen Lasertechnik konnten selbst kleinste Bewegungen des Gebäudes in Echtzeit erkannt werden. Diese Überwachung war entscheidend, um die Sicherheit der Einsatzkräfte jederzeit zu gewährleisten und rechtzeitig auf Veränderungen reagieren zu können.

Dieser Einsatz ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie wichtig die enge Zusammenarbeit innerhalb des Technischen Hilfswerks ist. Drei Ortsverbände aus unterschiedlichen Regionen arbeiteten Hand in Hand, um gemeinsam eine gefährliche Situation zu entschärfen und die Bevölkerung zu schützen. Durch Teamgeist, technische Kompetenz und schnelle Reaktion konnte Schlimmeres verhindert werden.


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