THW Neu-Ulm testet UW-Sonar
15. November 2009Das THW Neu-Ulm hatte in diesen Tagen die Gelegenheit, ein Unterwasser-Sonargerät auf der Donau zu testen.
Der amerikanische Hersteller Humminbird hat speziell für Rettungs- und Suchaufgaben ein Hochleistungssonargerät entwickelt, welches gleichzeitig mit mehreren Sonarstrahlen in unterschiedlichen Frequenzbereichen arbeitet.
Auf dem hochauflösenden Display werden auch kleine Details abgebildet. Durch das integrierte GPS-System lässt sich die genaue Lage eines Objektes per Knopfdruck speichern, so dass ein „Wiederfinden“ wesentlich erleichtert wird. Die Sonaraufnahmen lassen sich speichern, so dass auch eine externe Auswertung und Überprüfung am Laptop oder PC möglich ist.
Die Interpretation der gewonnenen Sonarbilder bedarf einer gewissen Übung. Verdächtige Objekte können von den Tauchern mit relativ wenig Aufwand inspiziert werden, da deren exakte Position und Tiefe gespeichert vorliegt.
Die abgebildeten Sonarbilder zeigen einmal auf der linken Seite in die Donau führende Treppen und auf der rechten Seite unter Wasser direkt am Grund verlaufende Stahlseile für Bojenbefestigungen. Das „gewundene“ dunkle Objekt auf der anderen Aufnahme zeigt einen sich bewegenden Taucher.
In der Kürze der Zeit konnten viele Optionen und Einstellungsmöglichkeiten nicht probiert werden. Aufgrund der bisherigen Ergebnisse befürwortet das THW Neu-Ulm einen ausgedehnten Praxistest.

